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Der Nobelpreis für Literatur geht auf den aus Schweden stammenden Chemiker und merhfachen Millionär Alfred Nobel zurück und wird seit 1901 jährlich am 10. Dezember, dem Todestag seines Stifters, an Menschen verliehen, deren literarische Leistungen einen großen Nutzen für die Menscheit darstellen. Dotiert wird der Nobelpreis derzeit mit 10 Millionen Kronen, respektive 1,1 Millionen Euro. Zuständig für die Vergabe des Nobelpreises für Literatur ist - so bestimmte es das Testament des Begründers Alfred Nobel - die Schwedische Akademie, aus deren Reihen alle 3 Jahre ein 18-köpfiges Kommittee zur Bestimmung des Preisträgers zusammengesetzt wird. Bereits 4 mal musste der Nobelpreis zwischen zwei Personen aufgeteilt werden, zuletzt im Jahre 1974. Im Gegensatz benannte das Kommittee der Schwedischen Akademie 7 mal keinen würdigen Träger dieses hochdotierten Preises der Literatur. Diese Unterbrechungen waren zum Teil durch die beiden Weltkriege begründet. Schriftsteller/Innen, die bislang mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, sind unter Anderem die Schwedin Selma Lagerlöf (1909), der Deutsche Thomas Mann (1929), der Schweizer Hermann Hesse (1946) und der Amerikaner Ernest Hemingway (1954). Zuletzt wurde im Jahr 2009 die in Deutschland geborene Herta Müller für ihr Werk über die rumänische Diktatur mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Noch wurde keinem der nun insgesamt 106 Preisträger ein zweites Mal diese Auszeichnung verliehen. In den Jahren von der ersten Verleihung bis zum heutigen Tage wurdenmehrheitlich männliche Schriftsteller für Ihre Werke ausgezeichnet, die meisten Preise gingen dabei nach Frankreich, Großbritannien und die vereinigten Staaten. Die Kriterien, die bei der Verleihung des Nobelpreises für Literatur zur Anwendung gebracht werden, variieren angesichts der historischen Hintergründe in den jeweiligen Epochen und die Auswahl der jeweiligen Preisträger blieb selten unumstritten.

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